Hürdensprinter David Oliver gewann am Diamond-League-Meeting in London zwar überlegen, blieb im Final mit 13,06 bei leichten Gegenwind aber deutlich über seiner Jahresweltbestzeit von 12,89.

Für die für seine Verhältnisse mässige Zeit konnte sich der 28-jährige Amerikaner mit dem vorzeitigen Sieg im Diamond Race und dem Gewinn von 40'000 Dollar und einem Diamanten trösten.

Auch Jeremy Wariner und Andreas Thorkildsen sicherten sich vor den Finals bei "Weltklasse Zürich" und in Brüssel bereits den Disziplinen-Sieg. Wariner siegte über 400 m nach einem taktisch klug gelaufenen Rennen in 44,67 vor dem Jahresbesten Jermaine Gonzales (Jam) und wahrte damit seine Ungeschlagenheit in der Diamond League. Im Speerwerfen konterte Thorkildsen im dritten Versuch die Vorlage des Deutschen Matthias De Zordo mit der Siegesweite von 87,38 m.

Auch der kenianischen Steeple-Läuferin Milcah Chemos Cheiywa ist der Sieg im Diamond Race nicht mehr zu nehmen. In London siegte die 24-Jährige, die im April 2009 ihr erstes Steeple-Rennen gelaufen war, dank einem fulminanten Schlussspurt vor Europameisterin Julia Sarudnewa (Russ).

Eine Überraschung setzte es im Final über 100 m der Frauen ab. Die Favoritin Carmelita Jeter aus den USA musste sich von ihrer Landsfrau Marshevet Myers bezwingen lassen. Myers, die bereits vor sechs Tagen in Nottwil gewonnen hatte, gewann bei einem leichten Gegenwind in 11,01; im Vorlauf war sie mit 10,99 als einzige Athletin unter 11 Sekunden geblieben.

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