Die Schweizer Frauenstaffel lief an den WM in Trondheim auf Rang 4. Schlussläuferin Simone Niggli konnte nicht mehr in den Kampf um die Medaillenvergabe eingreifen.

Als Startläuferin Caroline Cejka als erste Vertreterin der Top-Nationen ins Ziel kam, roch es nach einem Exploit. Die vermeintlich schwächste Läuferin im Schweizer Team wurde nicht zur Hypothek. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Cejka eine kürzere Strecke als die Konkurrenz zu bewältigen hatte. Die fehlenden Meter musste Simone Niggli auf einer sogenannten Aussenbahn kompensieren. Solche Gabelungen werden eingebaut, damit nicht in der Gruppe gelaufen werden kann.

Die Schweiz wurde vor dem Rennen als Nummer 4 eingestuft und dieser Rang resultierte auch zum Schluss. 24 Stunden nach ihrem Gold über die Mitteldistanz führte Minna Kauppi die Finninnen zum Staffelsieg. Sie rang im Endspurt Marianne Andersen nieder. Die Norwegerin war quasi zeitgleich mit Simone Niggli gestartet, lief allerdings auf einer Innenbahn. Bronze ging an die Schwedinnen.

Die Schweizerinnen kamen ohne Fehler durch. Einwandfrei waren die Leistungen von Caroline Cejka und Simone Niggli. Der 41-jährigen Vroni König-Salmi unterlief bei ihrer 14. und letzten WM-Teilnahme gleich beim ersten Posten ein Fehler.

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