Der Kenianer David Rudisha stellte beim Meeting in Berlin einen Weltrekord über 800 Meter auf.

In 1:41,09 Minuten verbesserte der 21-Jährige am Sonntag die 13 Jahre alte Bestmarke von Wilson Kipketer (Dä) um zwei Hundertstel.

Rudishas bisherige Jahresweltleistung und persönliche Bestzeit lag bei 1:41,51. Der Schweizer Rekord von André Bucher steht bei 1:42,55, aufgestellt vor neun Jahren bei Weltklasse Zürich.

Rudishas Exploit kam nicht überraschend. Vor einem Jahr hatte er im gleichen Stadion bei den Weltmeisterschaften in Berlin zwar noch den Final verpasst. Doch dann startete er mit den Siegen in Zürich, Brüssel, Rieti (It) und beim World Athletics Final in Thessaloniki eine eindrückliche Siegesserie. Der Junioren-Weltmeister verbesserte sich auf 1:42,01. Am 10. Juli dieses Jahres brillierte er mit 1:41,51, der drittbesten je gelaufenen Zeit.

Caster Semenya gewann bei ihrem Comeback ins Berliner Olympiastadien das 800-m-Rennen. Die Südafrikanerin blieb mit 1:59,90 erstmals seit ihrem WM-Sieg 2009 in Berlin unter zwei Minuten. Semenya war wegen der Klärung ihrer Geschlechtszugehörigkeit bis am 6. Juli gesperrt gewesen.

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