Arbeit leicht gemacht: Zwei Doping-Kontrolleure pinkelten in Deutschland lieber selbst in den Becher, als die Reise zum Spielort auf sich zu nehmen.

Ein unglaublicher Doping-Skandal ereignete sich in Deutschland: Zwei Doping-Kontrolleure einer Mannheimer Firma hätten in zwei Handball-Spielen der Frauen Urin-Kontrollen durchführen müssen, lieferten aber eigenen Urin ab.

Insgesamt acht Proben (vier pro Spiel) wurden vermutlich auf der heimischen Toilette gefüllt und anschliessend als angebliche Doping-Proben deklariert. Auf die Schliche kam man dem Duo mittels einer DNA-Untersuchung am Kölner Institut für Biochemie. Dort wurde festgestellt, dass alle Proben von ein und derselben Person stammten.

Die Spielerinnen hatten zuvor beteuert, dass niemand zur Kontrolle erschienen sei. Die Täter, eine 34-jährige Frau und ein 32-jähriger Mann, sollen ausserdem die Unterschriften der Spielerinnen gefälscht haben.

Bei den Partien handelt es sich um eine Begegnung in der 2. Bundesliga Süd vom 12. Dezember 2009 zwischen Metzingen und Bad Wildungen sowie um ein Cupspiel des FSV Mainz gegen DJK/MJC Trier am 9. Januar 2010.

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