Der Baske Igor Anton hat die Bergankunft in Valdepeñas de Jaén für sich entschieden und rückte auf den 2. Gesamtrang hinter Philippe Gilbert (Be) vor.

Am Schluss der 184 km wartete ein happiges Pensum auf die Fahrer. Die Schlussrampe wies bis zu 25 Steigungsprozente auf und glich damit dem Schlussteil des Ardennen-Klassikers Flèche Wallonne.

Im April hatte Igor Anton dort den 4. Platz belegt. So überraschte es wenig, dass er vier Monate später in der Sierra de la Pandera siegte. Der Baske setzte sich 500 m vor dem Ziel von den Gegner ab und rettete eine Sekunde Vorsprung auf Vincenzo Nibali (It), Peter Velits (Slk) und Joaquin Rodriguez (Sp).

Vor vier Jahren hatte Igor Anton in der 16. Etappe der Vuelta seinen ersten Sieg als Profi gefeiert. In der Schweiz wurde der Spanier vor zwei Jahren einem breiteren Publikum bekannt, als er sich in der Tour de Suisse in den Flumserbergen durchsetzte und während drei Tagen das Leadertrikot trug. In der Tour de Romandie gewann Anton vor drei Jahren sowie in diesem Frühling eine Etappe.

Der Gesamterste Philippe Gilbert überstand den Schlussteil dieser 4. Etappe nicht ganz problemlos, wartete aber mit einem starken Finish auf. Der Belgier verteidigte mit seinem 5. Platz sein rotes Leadertrikot. Carlos Sastre, der Sieger der Tour de France 2008, verzeichnete einen neuen Dämpfer. Der Spanier traf mit einem Rückstand von 1:34 Minuten im Ziel ein.

65. Vuelta a España. 4. Etappe, Malaga - Valdepeñas de Jaén (184 km): 1. Igor Anton (Sp) 5:00:29. 2. Vincenzo Nibali (It) 0:01. 3. Peter Velits (Slk). 4. Joaquin Rodriguez (Sp), beide gleiche Zeit. 5. Philippe Gilbert (Be) 0:05.

Gesamtklassement: 1. Philippe Gilbert (Be) 13:56:30. 2. Igor Anton (Sp) 0:10. 3. Joaquin Rodriguez (Sp), gleiche Zeit.

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