Mark Cavendish muss weiter auf seinen ersten Etappensieg in der Vuelta warten. In der 5. Etappe feierte Tyler Farrar (USA) einen schönen Spurtsieg.

In ungewohnter Weise setzten sich die Helfer von Cavendish am Schluss der 198,8 km vor dem Etappenziel Lorca früh an die Spitze des Feldes. Doch als es darum gegangen wäre, den Sprintstar zu lancieren, war keiner der Teamkollegen mehr zur Stelle. Cavendish setzte alleine zu einem langen Spurt an. Und wurde auf den letzten 80 m noch überspurtet.

Cavendish hatte bei seiner Vuelta-Premiere nach dem Erfolg seiner Mannschaft HTC-Columbia im Mannschaftszeitfahren das Leadertrikot übernommen und in der 1. Etappe verteidigt, obwohl der Brite dort im Massenspurt von Jewgeni Hutarowitsch (WRuss) geschlagen wurde.

Diesmal überquerten Tyler Farrar und Koldo Fernandez (Sp) die Ziellinie vor Cavendish. Farrar hatte sich in der Tour de France grossen Respekt geholt, weil er nach einem Sturz in der 3. Etappe neun Tage lang mit einem gebrochenen Handgelenk durchgehalten hatte. Dann wurden die Schmerzen für den Amerikaner zu gross. Doch schon im ProTour-Rennen in Hamburg von Mitte August war Farrar in alter Stärke zurück. Er siegte an der Alster zum zweiten Mal in Folge.

Nach dieser Massenankunft ergaben sich an der Spitze des Gesamtklassementes keine Änderungen. Philippe Gilbert (Be) führt die Rangliste mit zehn Sekunden Vorsprung auf die beiden Spanier Igor Anton und Joaquin Rodriguez an.

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