Zum Auftakt des European Masters der Golfprofis in Crans-Montana zeigte der hochtalentierte Italiener Matteo Manassero, wozu er mit erst 17 Jahren fähig ist: Mit 64 Schlägen übernahm er die alleinige Führung.

Manassero spielte auf dem anspruchsvollen Par-71-Kurs fehlerfrei und freute sich über seinen niedrigsten Rundenscore, seit er im Mai dieses Jahres zu den Profis gewechselt hat. "Ja, es war die perfekte Runde", sagte er. Wenn ihm am European Masters eine Spitzenklassierung glückt, kann Manassero den raschen und direkten Aufstieg in die nächstjährige Europa-Tour frühzeitig sicherstellen.

Manassero gewann fürs erste das Duell der Generationen gegen Greg Norman, den 55-jährigen Stargast dieser Woche. Der "Weisse Hai" hielt sich auf den ersten neun Löchern mit dem Zwischenstand von einem Schlag unter Par sehr gut. Auf der hinteren Platzhälfte jedoch büsste er fünf Schläge ein und fiel weit zurück. Nachdem er wegen einer Schulteroperation ein Jahr hatte aussetzen müssen, fehlen ihm noch das Training und die Wettkampfpraxis. "Das kurze Spiel hat mich im Stich gelassen", sagte er. "Nach dieser Pause fehlt mir dafür noch das Gefühl."

Von den vier Schweizer Profis brachte sich Julien Clément mit einer 68er-Runde (3 unter Par) in die günstigste Position. Der Genfer hatte in den letzten beiden Jahren als 3. respektive als 14. hervorragend abgeschnitten. Beide Male war er mit 69 Schlägen gestartet; jetzt konnte er sich also sogar noch um einen Schlag steigern.

Für das erste Highlight in Crans-Montana sorgte ein Schwede: Der 37-jährige Mikael Lundberg lochte den Ball am 3. Loch aus 179 Metern mit einem Schlag ein. Für dieses "Hole-in-one" erhielt Lundberg ein Kilogramm Gold vom Turniersponsor.

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