Die jamaikanische 100-m-Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser (23) muss nach ihrer positiven Dopingprobe am Diamond-League-Meeting im Mai in Schanghai keine zweijährige Sperre befürchten.

Der internationale Leichtathletik-Verband IAAF folgte einem Antrag des jamaikanischen Verbandes (JAAA), der auf "widrige und nicht von der Athletin zu verantwortende Umstände" im Fall der Sprint-Weltmeisterin von Berlin hingewiesen und darum gebeten hatte, auf die Höchststrafe zu verzichten. Damit liegt es nun an der JAAA, über die Höhe des Strafmasses für Fraser zu befinden.

Fraser war nach dem Meeting in Schanghai die Einnahme von Oxycodon, einem morphinhaltigen Narkotikum, das keine leistungsfördernde Wirkung hat, nachgewiesen worden. Fraser hatte das Mittel angeblich gegen Zahnschmerzen eingenommen, es aber unterlassen, das Medikament anzugeben.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel