Im wiederholten Anlauf hat es für Mark Cavendish doch noch geklappt. Der Brite feierte in Lleida endlich den ersehnten Etappensieg.

Für den Spintstar handelte es sich um den ersten Einzelerfolg in der Spanien-Rundfahrt. Sein Team HTC-Columbia hatte zum Auftakt in Sevilla das Mannschaftszeitfahren gewonnen und Cavendish trug für zwei Tage das Leadertrikot.

So einfach wie in Lleida kommt Cavendish in einem Massenspurt selten zum Sieg. Der Brite wurde von seinem Teamkollegen Matthew Goss (Au) perfekt in eine Rechtskurve 600 m vor dem Ziel pilotiert. Danach hatten die beiden Fahrer einige Meter Vorsprung. Goss gab Cavendish zu verstehen, er solle zum Sieg fahren. Goss kam praktisch im Leerlauf noch auf den 3. Platz. Lediglich Tyler Farrar gelang es, den Australier noch zu überspurten. Bevor es in der Vuelta endlich klappte, hatte Cavendish in der Tour de France 15 und im Giro d'Italia fünf Etappen gewonnen.

Der Gesamterste Igor Anton erlebte eine problemlose 12. Etappe und führt das Gesamtklassement unverändert vor Vincenzo Nibali (It) und Xavier Tondo (Sp) an.

Von den ursprünglich vier gestarteten Schweizern sind nur noch drei im Rennen. David Vitoria gab im Verlaufe dieses Tagespensums auf.

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