Dem EV Zug ist die Premiere in der neuen Heimarena vollauf geglückt.

Die Innerschweizer setzten sich in der ersten NLA-Runde gegen Schweizer Meister Bern völlig verdient mit 4:1 durch und führen die Tabelle als ersten Team in der Saison 2010/2011 an.

Der Kanadier Glen Metropolit, der 2005/2006 in Lugano zum Ligatopskorer (90 Punkte in 61 Spielen) avanciert hatte, setzte gleich bei seinem ersten Auftritt mit zwei Powerplay-Treffern die Akzente. Nach achteinhalb Minuten erzielte er das erste Meisterschaftstor in der Bossard Arena und bei Spielhälfte versetzte er den Bernern mit dem 4:0 den K.o.-Schlag.

Die Zuger waren vor ausverkaufter Kulisse (7015 Zuschauer) die wesentlich effizientere Mannschaft. Mit viel Tempo sorgten sie von Beginn weg für viel Druck vor dem Tor von Marco Bührer und bescherten ihren Fans letztlich einen optimalen Saisonstart. Berns Travis Roche verdarb mit dem Ehrentreffer in der 59. Minute Jussi Markkanen den ersten Shutout.

Zug - Bern 4:1 (2:0, 2:0, 0:1).

Bossard Arena. - 7015 Zuschauer (ausverkauft). - SR Reiber, Abegglen/Kaderli. - Tore: 9. Metropolit (Damien Brunner, Holden/Ausschluss Kwiatkowski) 1:0. 11. Corsin Camichel (Di Pietro, Rüfenacht) 2:0. 23. Casutt (Lindemann, Metropolit) 3:0. 31. Metropolit (Damien Brunner, Holden/Ausschluss Kwiatkowski) 4:0. 59. Roche (Vigier, Reichert) 4:1. - Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Corsin Camichel) plus Spieldauer (Corsin Camichel) gegen Zug, 6mal 2 plus 10 Minuten (Gardner) gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Duri Camichel; Martin Plüss.

Zug: Markkanen; Diaz, Oppliger; Wozniewski, Fischer; Chiesa, Blaser; Snell; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Björn Christen, Sutter, Duri Camichel; Lindemann, Metropolit, Casutt; Di Pietro, Rüfenacht, Corsin Camichel.

Bern: Bührer (31. Gigon); Roche, Philippe Furrer; Jobin, Hänni; Stettler, Kwiatkowski; Krueger, Beat Gerber; Vigier, McLean, Reichert; Gardner, Dubé, Scherwey; Rüthemann, Martin Plüss, Neuenschwander; Pascal Berger, Froidevaux, Vermin.

Bemerkungen: Zug ohne Kress und Fabian Lüthi, Bern ohne Roland Gerber und Dominic Meier (alle verletzt).

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