17 Spiele ohne Sieg gegen den Erzrivalen sind aus Sicht des FC Zürich genug: Die Zürcher wollen in ihrem heutigen Axpo-Super-League-Heimspiel den Meister FC Basel endlich wieder schlagen.

Der letzte Sieg des FCZ in einem Duell der beiden dominierenden Super-League-Mannschaften der letzten Jahre geht auf den 26. November 2006 zurück. Von jenem Spiel, das die Zürcher im Letzigrund 3:2 gewannen, sind nur gerade zwei Spieler übriggeblieben, die heute um 17.45 Uhr voraussichtlich erneut in den Startformationen stehen werden: Xavier Margairaz bei Zürich, Goalie Franco Costanzo bei Basel. Vier weitere Spieler von damals (Johnny Leoni, Alain Rochat; Reto Zanni, Scott Chipperfield) dürften auf der Ersatzbank sitzen. Weitere 22 haben ihren Verein mittlerweile verlassen.

Der FCZ befindet sich nach den beiden 3:1-Erfolgen über St. Gallen und Thun im Hoch. Im eigenen Stadion ist das Team von Urs Fischer diese Saison noch ungeschlagen. Beim FC Basel dagegen läuft nicht alles rund. In der Champions League kassierten die Basler eine Niederlage in Cluj, und in den letzten zwei Meisterschaftsspielen gegen GC und YB schauten nur Unentschieden heraus.

Im zweiten Spiel von heute Samstag (ebenfalls 17.45 Uhr) tritt ein geschwächter FC Luzern in St. Gallen an. Beim überraschenden Leader FCL grassiert eine Grippe. Hakan Yakin konnte erst am Freitag das Training wieder aufnehmen. Auch Trainer Rolf Fringer ist angeschlagen. Die St. Galler sind für die Innerschweizer ein Angstgegner. Letzte Saison gelang den Luzernern in fünf Versuchen (inklusive Cup) nur ein Sieg. Und der letzte Sieg in St. Gallen liegt auch schon über drei Jahre zurück. Damals hiess der St. Galler Trainer Rolf Fringer.

Der FC St. Gallen und sein Trainer Uli Forte sind nach der 1:2-Niederlage vom Mittwoch gegen die Young Boys unter einen noch grösseren Druck geraten. Die Mannschaft mit dem bislang schwächsten Angriff (8 Tore) und der schwächsten Abwehr (20 Gegentore) ist derzeit das Schlusslicht.

Rangliste: 1. Luzern 8/17. 2. Basel 9/15. 3. Zürich 8/14. 4.Sion 8/12 (12:9). 5. Thun 9/12 (15:13). 6. Young Boys 9/12 (10:11).7. Bellinzona 9/12 (14:18). 8. Grasshoppers 8/7. 9. Neuchâtel Xamax9/7 (13:20). 10. St. Gallen 9/7 (8:20).

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