Dank drei Powerplay-Toren rang der SC Bern im Kantonal-Derby den EHC Biel 3:2 nieder. Das Tor des Abends schoss Ivo Rüthemann in der 62. Minute.

Wenige Tage nach den SCL Tigers bedrängte nun auch Biel den (noch) schwerfälligen Koloss. Nur mit grösster Mühe und dank der Klasse Rüthemanns vermied der Meister eine weitere empfindliche Heimniederlage, die im profitabelsten, manchmal aber auch unruhigsten Hockey-Klub des Landes wohl einige Diskussionen ausgelöst hätte.

Das brillante Trio Rüthemann, der vor dem 3:2 bereits das 2:1 geschossen hatte, Roche und Dubé führte gegen den robusten Herausforderer Regie. Sie schufen mit ihrer Spielstärke den Unterschied. Und in Überzahl nahm Kunstschütze Rüthemann wie kein Zweiter im Rink Mass.

Bern - Biel 3:2 (0:1, 0:0, 2:1, 1:0) n.V.

PostFinance-Arena. - 15 349 Zuschauer. - SR Kämpfer, Arm/Küng. - Tore: 19. Bordeleau (Nüssli) 0:1. 41. Plüss (Roche, Dubé/Ausschlüsse Brown, Wellinger) 1:1. 48. Rüthemann (Dubé, Roche/Ausschluss Nüssli) 2:1. 51. Seydoux (Gloor) 2:2. 62. Rüthemann (Roche, Dubé/Ausschluss Steinegger) 3:2. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 8mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Roche; Fata.

Bern: Bührer; Roche, Beat Gerber; Jobin, Hänni; Krueger, Kwiatkowski; Stettler, Schaad; Vigier, McLean, Reichert; Neuenschwander, Plüss, Rüthemann; Gardner, Dubé, Scherwey; Roland Gerber, Froidevaux, Berger.

Biel: Berra; Schneeberger, Steinegger; Kparghai, Brown; Wellinger, Gossweiler; Seydoux, Fröhlicher; Spylo. Fata, Lötscher; Nüssli, Bordeleau, Haas; Bärtschi, Tschantré, Ehrensperger; Wetzel, Gloor, Zigerli.

Bemerkungen: Bern ohne Dominic Meier, Furrer, Vermin (alle verletzt), Biel Trunz (überzählig), Peter (verletzt), Mieville (krank). NLA-Debüt von Schaad.

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