Der SBSV (Schweizer Verband für Bob, Schlitteln und Skeleton) ist gerettet.

An der ausserordentlichen DV in Oberarth SZ konnte zwar weder ein Hauptsponsor noch ein Zentralpräsident präsentiert werden, die Existenz gilt aber als gesichert.

Der Spitzensportbetrieb ist gewährleistet, weil in den vergangenen Wochen diverse Gelder akquiriert werden konnten. Der SBSV muss zwar im Vergleich zu anderen Saisons mit der Hälfte an finanziellen Mitteln auskommen (statt zwei Millionen "nur" knapp eine Million Franken), Weltcups, Welt- und Europameisterschaften sollten allerdings mit Schweizer Beteiligungen stattfinden.

Der SBSV ist in der Lage, den internationalen Saisonauftakt in Nordamerika mit Athleten und Trainern zu beschicken. Eine Einschränkung gibt es: Beat Hefti, der aussichtsreichste Bob-Steuermann, wird nicht nach Übersee reisen und die erste Weltcup-Hälfte auslassen. Im Vierer hat er offenbar noch Nachholbedarf, weil er bei den grossen Schlitten mit komplett neuem Material und mit zwei neuen Anschiebern unterwegs ist. Deshalb wird der Appenzeller bis Ende Jahr im Europacup fahren.

Von Seiten des SBSV wird betont, dass der Verband nicht führungslos sei. Es wurde ein vierköpfiges Gremium eingesetzt, das zumindest bis an der DV 2011 die Verantwortung übernimmt. Den Vorsitz hat der ehemalige Spitzenpilot Reto Götschi inne, der dem Bobclub Zürichsee angehört. Unterstützt wird er von Christian Meili (Bobclub Celerina), Stephan Ritzler (Bobclub Frauenfeld) und Andreas Bichsel (Vertreter der Sektion Schlitteln).

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