(Si) Genf-Servettes Offensivprobleme haben sich einmal mehr akzentuiert. Der Meisterschafts-Zweite unterlag in Davos 0:3 und stellt damit mit elf Törchen aus acht Partien weiter die schwächste Angriffsreihe der Liga.

Einmal mehr setzte Chris McSorley sehr früh alles auf eine Karte: In der 56. Minute beorderte der Genfer Zampano Keeper Tobias Stephan auf die Bank und wollte mit sechs gegen vier Feldspielern zumindest den Anschlusstreffer erzwingen. Doch die Rechnung ging nicht auf: Jaroslav Bednar erzielte 213 Sekunden vor Spielende mit einem Treffer ins leere Tor das 3:0. Vorher hatten für den HCD Reto von Arx (21.) und eben Bednar mit einem "Powerplaytor à la Michel Riesen" getroffen.

Die Genfer spielten phasenweise gefällig, ihnen war aber das mangelnde Selbstvertrauen vor dem Tor von Leonardo Genoni anzumerken. Der Keeper verdiente sich seinen Shutout mit einigen geglückten Interventionen.

Vaillant Arena. -- 3057 Zuschauer. -- SR Kurmann, Kohler/Wermeille. -- Tore: 21. (20:20) Reto von Arx (Bürgler, Forster) 1:0. 26. Bednar (Marha, Holenstein/Ausschluss Mercier) 2:0. 57. Bednar (Marha/Ausschluss Joggi!) 3:0 (ins leere Tor). -- Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Genf-Servette. -- PostFinance-Topskorer: Sykora; Park.

Davos: Genoni; Guerra, Forster; Grossmann, Ramholt; Jan von Arx, Tallarini; Bürgler, Reto von Arx, Dino Wieser; Bednar, Marha, Sykora; Joggi, Steinmann, Marc Wieser; Sciaroni, Taticek, Holenstein.

Genf-Servette: Stephan; Mercier, Bezina; Gobbi, Breitbach; Vukovic, Höhener; Toms, Park, Salmelainen; Cadieux, Trachsler, Randegger; Rivera, Savary, Walsky; Pivron, Conz, Berthon.

Bemerkungen: Davos ohne Guggisberg, Back, Rizzi, Sejna, Untersander, Stoop; Genf-Servette ohne Déruns und Rubin (alle verletzt). 56. Timeout Genf-Servette. Genf-Servette zwischen 55:10 und 56:27 ohne Goalie. 24. Pfostenschuss Bürgler.

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