Gut zwei Wochen nach dem Saisonstart steht für die besten Schweizer Unihockey-Teams mit dem Europacup-Turnier in Lettland bereits der erste Höhepunkt an.

Ab heute (Dienstag) kämpfen drei Swiss-Unihockey-Vertreter mit guten Chancen um die Medaillen.

Bei den Männern ist Wiler-Ersigen in eine "Hammer"-Gruppe eingeteilt worden. Um Platz 2 in der Gruppe B und damit die Halbfinal-Qualifikation zu erreichen, müssen die Berner gegen Storvreta Uppsala (heute Dienstag der Auftaktgegner) und Vitkovice Ostrava, die Meister aus Schweden und Tschechien, bestehen. Dritter Widersacher in Valmiera ist der Aussenseiter Augur Tallinn (Est).

Trotz der starken Konkurrenz stehen die Chancen auf einen neuerlichen Medaillengewinn gut. In der anderen Gruppe kommt nur Titelverteidiger SSV Helsinki aus einer der "grossen" Unihockey-Nationen. In den letzten beiden Jahren hatte Wiler, das 2004/2005 den Europacup gewonnen hatte, den Sprung auf das Podest (Silber 2008, Bronze 2009) geschafft.

Bei den Frauen, die ihre Vorrundenpartien in Koceni austragen, stellt die Schweiz mit Meister Piranha Chur und Cupsieger Red Ants Winterthur zwei Vertreter. Die Winterthurerinnen hatten sich im August in der Qualifikation durchgesetzt. Die beiden Teams treffen bereits in der Vorrunde aufeinander. Am ehesten könnten die Tigers Prag den Schweizer "Doppeleinzug" in die Halbfinals verhindern. In der zweiten Gruppe gilt Titelverteidiger Iksu Umea als Topfavorit.

Die Hauptprobe, das Direktduell in der Meisterschaft am Wochenende, gewann Piranha gegen die Red Ants problemlos 6:1. Während Piranha erstmals an einem Europacup-Turnier startet, ist es für die früheren Serienmeisterinnen bereits die 14. Teilnahme (bei der 18. Austragung), was international einem Rekord gleichkommt. Einmal (2004/2005) hatten es die Red Ants zuoberst auf das Podest geschafft.

Der Europacup findet dieses Jahr letztmals nach diesem Modus statt. Ab nächster Saison soll ein sogenannter "Champions Cup" mit nur nur noch sechs Teilnehmern pro Geschlecht das aktuelle Format ablösen.

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