Der hoch verschuldete FC Liverpool erhält einen neuen Besitzer.

Der Vorstand der "Reds" stimmte in der Nacht auf Mittwoch einem Angebot des US-Unternehmens New England Sports Ventures (NESV) zu, dem auch das Baseball-Team der Boston Red Sox gehört. Einzelheiten zu den Finanzen teilte Liverpools Präsident Broughton nicht mit, tadelte aber das Verhalten der US-Unternehmer Tom Hicks und George Gillett, die Noch-Besitzer des Klubs: "Sie haben alles versucht, um das Geschäft zu verhindern."

Die bei den Fans inzwischen verhassten Hicks und Gillett hatten Liverpool Anfang 2007 für rund 200 Millionen Euro übernommen, den Kauf aber ausschliesslich mit Schulden finanziert. Das Duo bot im April den Verein für 690 Millionen Euro zum Kauf an, wollte aber wegen zu niedriger Angebote einen Verkauf verhindern. NESV soll nach britischen Medienberichten 346 Millionen Euro für die "Reds" bezahlt haben.

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