Roger Federer hat den Davis Cup noch nicht abgehakt.

Der 16-fache Grand-Slam-Sieger meinte im Interview mit der "SonntagsZeitung": "Ich habe das Gefühl, dass meine Davis-Cup-Karriere noch lange dauern wird."

Wie allerdings genau seine Planung rund um den Teamwettbewerb aussieht, verriet Federer nicht: "Ich werde sicher das Gespräch mit René Stammbach (Swiss-Tennis-Präsident -- Red.) suchen und offen sagen, wie ich mich gegenüber dem Davis Cup fühle, und dass ich auch in Zukunft gerne spielen werde. Wir werden sicher eine gute Lösung finden. Das Problem ist einfach das Format des Wettbewerbs." Man verbrauche extrem viel Energie, beklagte sich der Baselbieter. Derzeit könne er einen solchen Effort nicht auf sich nehmen, weil er andere Ziele habe.

Die 0:5-Pleite der Schweizer gegen Kasachstan, die den Abstieg aus der Weltgruppe bedeutete, verfolgte Federer genau: "Kasachstan war auch für mich ein Horror. Man muss nicht denken, dass mich das nicht kratzen würde."

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