Für die Schweizer Alpin-Snowboardern begann die Weltcupsaison ohne Podestplatz.

Am nächsten kam einer Top-3-Klassierung im Indoor-Parallelslalom von Landgraaf (Ho) nicht ganz unerwartet Fränzi Mägert-Kohli. Die Weltmeisterin von 2009 wurde Vierte, weil die russische Fraktion (eine Fahrerin in jedem Viertelfinal) auf dem 260 m langen Hallenkurs noch stärker fuhr.

Gegen Alena Kuleschowa reichte es der Berner Oberländerin noch deutlich zum Sieg, gegen die spätere Siegerin Jekaterina Tudigeschewa (vierter Weltcup-Erfolg) und um Rang 3 auch gegen Alena Sawarsina zog die Teamleaderin aber jeweils den Kürzeren.

Bei den Männern interessierte primär das Comeback von Philipp Schoch. Der von schweren Rückenbeschwerden geplagte zweifache Olympiasieger konnte sich erstmals nach dreijähriger Reha-Phase wieder vernünftig auf einen Weltcupwinter vorbereiten. Das Rennen in Landgraaf wird der Zürcher Oberländer in schlechter Erinnerung behalten. Schoch blieb im ersten Qualifikationslauf über 3,5 Sekunden hinter der Bestzeit von Roland Fischnaller und schied vorzeitig aus. Unter 43 Teilnehmern blieb ihm der letzte Rang, sein Bruder Simon schied ebenfalls in der Vorausscheidung auf der Strecke.

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