Als erster Spanier gewann Oscar Freire die 104. Austragung des traditionsreichen Eintagesrennen von Paris nach Tours.

Freire verwies im Spurt des Feldes den Italiener Angelo Furlan und den Belgier Gert Steegmans auf die Ränge 2 und 3.

Beinahe hätte ein Aussenseiter Erfolg gehabt. Erst 400 m vor der Ziel wurde der Franzose Geoffrey Lequatre, der seinerseits gut 10 km vor dem Ende angegriffen hatte, vom Feld gestellt. So wurde der Weg doch noch frei für Oscar Freire und damit für einen der Favoriten.

Oscar Freire war mit dem Sieg bei Mailand - Sanremo in die Saison gestartet, danach aber gelang dem 34-Jährigen aus dem holländischen Rabobank-Team kein weiterer Erfolg mehr. Auf die WM in Australien brachte sich der Spanier nochmals in Form. Dort hatte für den dreifachen Strassen-Weltmeister der 6. Schlussrang resultiert.

Bei Paris - Tours war Freire in der Vergangenheit schon oft um den Sieg mitgefahren, zum Sieg allerdings reichte es ihm im Klassiker der Sprint-Spezialisten bisher nie. Zweiter war er 2001, Dritter 2004 und 2007.

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