Daniel Hubmann hat zum dritten Mal in Serie den Gesamtweltcup gewonnen.

Und überzeugender hätte dies der 27-jährige Thurgauer nicht tun können, gewann er doch zum Abschluss des Weltcup-Finales den Sprint in Genf. Hubmann verwies seinen Landsmann Matthias Müller, der das Rennen lange Zeit angeführt hatte, und den Briten Graham Gristwood um neun Sekunden auf Rang 2. Sprint-Weltmeister Müller verteidigt damit souverän seinen 2. Platz im Gesamtklassement. Matthias Merz beendete den Sprint als Neunter und die Gesamtwertung als Sechster.

Bei den Frauen triumphiert -- wie bereits am Vortag über die Mitteldistanz -- Simone Niggli. Die 17-fache Weltmeisterin dominierte den Lauf von A bis Z. Die einzige, die einigermassen mit der 32-jährigen Bernerin mithalten konnte, war Helana Jansson, die bereits am Vortag Zweite geworden war. Die Schwedin verlor 14 Sekunden auf Niggli. Die drittklassierte Dänin Ida Bobach büsste bereits 45 Sekunden ein. Niggli feierte ihn Genf ihren 47. Weltcup-Erfolg in einer Einzeldisziplin, die Staffelmiteingerechnet sind es gar 51. In diesem Jahr war es im zwölften Weltcup-Lauf ihr neunter Sieg. Niggli hatte bereits vor dem Weltcup-Finale als Gesamtsiegerin festgestanden -- zum siebenten Mal insgesamt.

Auch die weiteren Schweizerinnen konnten sich gut in Szene setzen. Caroline Cejka verpasste das Podest als Vierte lediglich um drei Sekunden, Angela Wild (6.), Rahel Friederich (7.) und Ines Brodmann (10.) klassierten sich ebenfalls in den Top Ten.

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