Das Schweizer Männer-Team turnte an den Weltmeisterschaften in Rotterdam solid.

Damit der anvisierte 12. Platz erreicht werden kann, müsste aber alles für die STV-Mannschaft laufen. Roman Gisi hat intakte Aussichten, in den Mehrkampffinal vorzustossen.

Nach fünf von zehn Abteilungen der zweitägigen Qualifikation liegt die Schweiz auf dem 9. Platz. Neben den Topfavoriten aus China (Olympiasieger und Titelverteidiger), den Russen, Amerikanern und Deutschen (Europameister) ist noch eine Handvoll Nationen ausstehend, die im Leistungsbereich der Schweizer anzusiedeln sind. Das Sextett Roman Gisi, Claudio Capelli, Daniel Groves, Mark Ramseier, Pablo Brägger, Pascal Bucher muss sich bis am späten Dienstagabend gedulden, bis die Klassierung feststeht.

Auch für Roman Gisi wird der heutige Tag zu einer Geduldsprobe. "Doch das ist eine schöne Warterei, ich habe schliesslich nichts zu verlieren." Der 25-jährige Baselbieter darf sich Hoffnungen machen, wie letztes Jahr in London bei weniger breiter Konkurrenz die Qualifikation für den Final der besten 24 Mehrkämpfer zu schaffen. In der bereinigten Rangliste -- pro Nation können nur zwei Turner in die Einzelfinals vorstossen -- belegt Gisi den 18. Platz. So gut wie ausgeschieden ist dagegen Claudio Capelli (17.). Der Teamleader enttäuschte. Der Kampf um einen Platz in den Gerätefinals der jeweils besten acht ist für die Schweizer auf Stufe WM derzeit praktisch aussichtslos. Die beste Einzelleistung gelang Capelli am Barren. Der knapp 24-jährige Berner belegt den 7. Zwischenrang.

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