Dem US-Golfprofi Jonathan Byrd ist ein einmaliges Kunststück gelungen.

Der 32-Jährige aus South Carolina gewann am Turnier in Las Vegas das Stechen um den Sieg mit einem Hole-in-one. Er schlug den Ball aus 186 Metern mit einem Eisen 6 ins Loch.

Nach den regulären vier Runden lag Byrd schlaggleich mit dem Australier Cameron Percy und dem schottischen Vorjahressieger Martin Laird an der Spitze. Im Stechen um den Check über 756 000 Dollar fiel an den ersten drei Löchern - es wurden wechselweise die Löcher 18 und 17 gespielt - keine Entscheidung. Als die drei Profis zum zweiten Mal ans 17. Loch kamen, konnte Byrd als Erster abschlagen. Der Ball setzte wenige Meter vor der Fahne auf dem Green auf und rollte mit geringem Tempo ins Loch. Percy und Laird blieb nichts anderes übrig, als ihrem Mitstreiter zu gratulieren. Sie führten ihre Versuche noch aus, konnten den Wunderschlag aber nicht kopieren.

Byrd bekam gar nicht mit, dass der Ball im Loch gelandet war. "Ich dachte, ich hätte zu weit geschlagen, ich konnte nichts sehen. Als ich die Reaktion des Publikums hörte, war das für mich fast wie ein Schock." Byrd brach nicht in Jubel aus, "denn ich wusste, dass meine Mitspieler auch noch spielen mussten. Ich wollte deshalb nicht überreagieren". Für Byrd war es der vierte Titel auf der US-Tour, der erste seit 2007.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel