Der FC Zürich hat heute die Chance, mit einem Sieg gegen Luzern im Nachtragspiel der 9. Runde der Axpo Super League erstmals seit Anfang September wieder bis auf zwei Punkte zum Leader aufzuschliessen.

Luzerns Trainer Rolf Fringer war am letzten Samstag nach dem 1:2 in Neuenburg "angefressen". Die erste Niederlage nach zuvor 16 Punkten aus sechs Partien ärgerte ihn. Folglich verlangt Fringer für den Spitzenkampf im Letzigrund eine Reaktion seiner Mannschaft. Die Partie gegen den FCZ bildet für die Innerschweizer den Auftakt einer Serie von Härtetests gegen die Top 4 der Liga. Nacheinander spielt Luzern in Zürich, in Sitten und gegen Basel. Die seien Mannschaften, die von den finanziellen Mitteln her vor ihnen stehen müssten, sagt Fringer.

Urs Fischer sieht sein Team in einem "sehr positiven Zustand". Der Zürcher Trainer, der die letzte Heimniederlage des FCZ in der höchsten Liga gegen Luzern vor über 15 Jahren noch als Spieler erlebt hat, ist vor allem mit der Moral, der Kampfbereitschaft und der Defensive sehr zufrieden. Vom Gegner zeigt er Respekt. Den Vorsprung von fünf Punkten habe sich Luzern nicht zufällig erspielt, so Fischer.

Beide Trainer haben einige Verletzte zu beklagen. Beim FCZ nicht mit dabei sind Barmettler, Chikhaoui, Hassli, Rodriguez, Stahel und Teixeira, zudem ist der Einsatz von Chermiti fraglich. Rolf Fringer muss auf Büchli, Ianu und Sorgic verzichten.

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