Ambri-Piotta erlitt im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Kevin Constantine die erste Niederlage.

Gegen den SC Bern war das NLA-Schlusslicht nicht in der Lage, den frühen 0:2-Rückstand aufzuholen und verlor letztlich 0:4.

Um drei Ambri-Siege in der Regular Season zu finden, muss in der Chronik bis in den Januar 2008 zurückgeblättert werden. Die Möglichkeit, wieder einmal eine solche (vergleichsweise ewig zurückliegende) Serie zu schaffen, besass Ambri gegen den SCB nicht lange. Bereits nach 257 Sekunden geriet das Heimteam nach einem Stellungsfehler in der Verteidigung 0:1 in Rückstand, Ryan Gardner hatte zum vierten Mal in Folge getroffen. Ambris Lage verschlechterte sich mit dem siebten Saisontor von Martin Plüss (14.) weiter.

Die Handschrift von Trainer Constantin ist mittlerweile erkennbar. Mit kürzeren Intervallen und schnörkellosem Spiel versuchte Ambri nach den Siegen gegen Zug und in Rapperswil-Jona, auch gegen den SCB zu punkten. Bern zeigte sich aber beim siebten Sieg gegen Ambri in Folge sehr effizient. Dazu stoppte Goalie Marco Bührer erstmals in dieser Saison sämtliche Schüsse. Dank 28 Paraden kam der Zürcher zu seinem 65. NLA-Shutout.

Ambri - Bern 0:4 (0:2, 0:0, 0:2).

Valascia. - 3030 Zuschauer. - SR Mandioni, Dumoulin/Zosso. - Tore: 5. Gardner (Gamache) 0:1. 14. Plüss (Dubé, Rüthemann) 0:2. 44. McLean (Roche, Vigier/Strafe angezeigt) 0:3. 59. Scherwey (Roland Gerber, Krueger) 0:4. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri, 6mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Lehoux; Roche.

Ambri: Bäumle; Kutlak, Gautschi; Cassarini, Denissow; Randegger, Stirnimann; Duca, Landry, Pestoni; Raffainer, Hofmann, Demuth; Guidotti, Lehoux, Trevor Meier; Botta, Bianchi, Brunner.

Bern: Bührer; Krueger, Beat Gerber; Jobin, Hänni; Roche, Furrer; Stettler; Dubé, Plüss, Rüthemann; Berger, Gardner, Gamache; Vigier, McLean, Reichert; Neuenschwander, Froidevaux, Scherwey; Roland Gerber.

Bemerkungen: Ambri ohne Bundi, Incir, Kariya, Kobach, Murovic, Westrum (alle verletzt), Vassanelli und Walker (beide krank), Bern ohne Dominic Meier (verletzt) und Kwiatkowski (überzähliger Ausländer). - NLA-Debüt von Sebastiano Guidotti (19).

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