Nach den turbulenten Tagen rund um die Rettung des Klubs stehen beim FC St. Gallen heute wieder die Spieler im Zentrum. Die Ostschweizer empfangen Aufsteiger Thun.

Ob Philipp Muntwiler in der 13. Runde der Axpo Super League der letzte Captain der 131-jährigen Vereinsgeschichte St. Gallens sein wird, ist fraglich. Denn für die Ostschweizer ist (zumindest finanzielle) Rettung in Sicht.

"Wir versuchen auszublenden, was passiert ist, und uns auf die Baustellen zu konzentrieren, für die wir angestellt sind", sagte Trainer Uli Forte am Freitag im "Tages-Anzeiger". Dem Zürcher blieb und bleibt in der Vorbereitung des Spiels gegen Thun keine andere Wahl. Erst recht nicht, weil es auch auf dem Platz nicht so läuft wie erwünscht.

Seit Anfang August pendelt sein Team zwischen den Rängen 8 und 10. Der Barrageplatz ist trotz finanzieller Turbulenzen nicht der Anspruch, den der FCSG an sich stellt. Ein Heimsieg gegen Thun wäre ein sportliches Zeichen, dass es, vorerst schrittweise, aufwärts gehen soll.

Im zweiten Spiel treffen die Young Boys auf die Grasshoppers. GC-Trainer Ciriaco Sforza benötigt seit geraumer Zeit viel Improvisationsgeschick. Aussergewöhnlich viele Verletzte zwingen Sforza immer wieder, Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in der Super League debütieren zu lassen. In der Auswärtspartie gegen YB steht ihm mehr als ein komplettes Team (zwölf Abwesende) nicht zur Verfügung.

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