St. Moritz (Skip Christof Schwaller) und Davos (Mirjam Ott) vertreten die Schweiz an den Curling-EM in Champéry VS (4. - 11 Dezember). Sie gewannen die Schweizer Ausscheidungen in Gstaad.

Janine Greiner, Carmen Küng, Carmen Schäfer und Mirjam Ott behaupteten in Gstaad ihre Ausnahmestellung im Schweizer Frauencurling. Im hart umkämpften Best-of-3-Final gegen Aarau (Silvana Tirinzoni) mussten sie allerdings über die volle Distanz gehen, um sich schliesslich mit 6:4, 3:5 und 5:3 durchzusetzen. Die zweimalige Olympia-Silbermedaillengewinnerin Ott wird im Wallis ihre siebten Europameisterschaften in Serie als Skip bestreiten; 2008 holte sie im schwedischen Örnsköldsvik den Titel.

Bei den Männern qualifizierten sich die Schweizer Meister des CC St. Moritz zum dritten Mal innerhalb von zwei Jahren für einen internationalen Titelkampf. Urs Eichhorn, Robert Hürlimann, Marco Ramstein und Christof Schwaller gewannen die Finalserie gegen Baden Regio (Thomas Lips) in zwei Partien 5:4 nach Zusatz-End und 6:5. Baden Regio war mit zwei Turniersiegen auf der Champions Tour das beste Team Europas in der bisherigen Saison.

Die St. Moritzer hatten sowohl an der EM 2008 (4. Platz) als auch an der WM in Cortina d'Ampezzo im April dieses Jahres (6. Platz) zufriedenstellend abgeschnitten. Beide Male war Stefan Karnusian der Skip. Nach der Saison 2009/10 trennten sie sich jedoch vom Berner Oberländer; Christof Schwaller übernahm die Führung des Teams. Schwaller verfügt als Skip über eine grosse Erfahrung. Den wichtigsten Erfolg errang er als Nummer 3 im Team seines Bruders Andreas Schwaller mit dem Gewinn der Olympia-Bronzemedaille 2002 in Salt Lake City.

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