Luzern-Präsident Walter Stierli ärgert sich nach der jüngsten 1:4-Niederlage von Luzern in Sitten furchtbar über den "Spielfeld-Aktivismus" von Sion-Amtskollegen Christian Constantin.

Laut "Luzerner Zeitung" will sich Stierli schriftlich bei der Swiss Football League beschweren. Constantin verliess zu Beginn der zweiten Halbzeit der Axpo-Super-League-Partie seinen Platz auf der Tribüne, begab sich zwischen die Spielerbänke und brüllte Anweisungen auf den Rasen. FCL-Trainer Rolf Fringer sprach hinterher von einem Irrenhaus.

Für Stierli ist es "absolut inakzeptabel", denn Constantin habe mit diesen Verhalten Einfluss auf die Schiedsrichterleistungen genommen und müsse dafür bestraft werden. Constantins Replik: "Statt Briefe zu schreiben, solte sich Stierli überlegen, warum sein FC Luzern in den letzten drei Spielen nur einen Punkt geholt hat."

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