Zum ersten Mal in der Geschichte der Formel 1 haben vier Fahrer vor dem finalen Grand Prix die Möglichkeit, Weltmeister zu werden.

Die Chance von Lewis Hamilton, nach 2008 den zweiten Titel zu holen, sind mit 24 Punkten Rückstand auf den führenden Fernando Alonso allerdings nur noch theoretischer Natur. Die Entscheidung wird unter normalen Umständen in einem Dreikampf fallen, in den neben Alonso die Fahrer von Red Bull, Mark Webber und Sebastian Vettel, steigen. Der Australier liegt 8 Punkte hinter dem Spanier zurück, der im Thurgau wohnende Deutsche 15 Punkte.

Im ersten Training für das Saisonabschlussrennen, den Grand Prix der Vereinigten Arabischen Emirate in Abu Dhabi, war Vettel deutlich der Schnellste vor Hamilton im Mclaren-Mercedes und dessen Teamkollegen, dem abtretenden Weltmeister Jenson Button. Alonso reihte sich hinter Webber und Robert Kubica im Renault als Sechster ein. Im Vorjahr, bei der Premiere auf dem Yas Marina Circuit, hatten Vettel und Webber Red Bull einen Doppelerfolg beschert.

Kamui Kobayashi, der im Vorjahr in einem Toyota in seinem zweiten Grand Prix mit Platz 6 überrascht hatte, schaffte es im Sauber-Auto als Achter ebenso in die ersten zehn wie Nick Heidfeld als Zehnter. Mehr Mühe bekundete Sébastien Buemi. Der Waadtländer kam im Toro Rosso nicht über Platz 18 hinaus.

Abu Dhabi. Grand Prix der Vereinigten Arabischen Emirate. Erstes Training: 1. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault. 2. Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 0,609 Sekunden zurück. 3. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes, 1,025. 4. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 1,080. 5. Robert Kubica (Pol), Renault, 1,320. 6. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 1,361. 7. Michael Schumacher (De), Mercedes, 1,439. 8. Kamui Kobayashi (Jap), Sauber-Ferrari, 1,844. 9. Nico Rosberg (De), Mercedes, 1,958. 10. Nick Heidfeld (De), Sauber-Ferrari, 1,977. 1l. Felipe Massa (Br), Ferrari, 2,400. Ferner: 18. Sébastien Buemi (Sz), Toro Rosso-Ferrari, 4,345.

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