Roger Federer steht beim Masters-1000-Turnier in Paris in den Viertelfinals.

Der topgesetzte Schweizer bezwang den Tschechen Radek Stepanek 6:4, 6:3.

Nach rund dreiviertel Stunden Spielzeit gelangen Federer die matchentscheidenden Punkte. Zunächst verwandelte er seine ersten Breakbälle zum Satzgewinn, danach nahm er der Nummer 41 im Ranking gleich zu Beginn des zweiten Umgangs den Aufschlag ab. Zuvor war der 65-fache Turniersieger nicht wunschgemäss in Fahrt gekommen und musste sich in Geduld üben.

Insgesamt war Federer auf dem schnellen Belag gegen den früheren Freund von Martina Hingis klar überlegen. Die zwei Niederlagen in den nunmehr zwölf Partien gegen den Tschechen hatte er auf Sand bezogen. Mit elf Assen, zwei abgewehrten Breakbällen und 71:54 Punkten erbrachte er eine solide Leistung.

In den Viertelfinals gegen Jürgen Melzer (Ö) strebt Federer nach den Turniersiegen von Stockholm und Basel den zwölften Sieg in Serie an. Macht der Schweizer das Dutzend voll, erreicht er bereits seine bestes Resultat beim Hallen-Turnier in Paris-Bercy. Bislang bedeuteten spätestens die Viertelfinals Endstadtion.

Federer hat den aufstrebenden Melzer, der im Ranking Position 12 einnimmt, dieses Jahr an den Grand-Slam-Turnieren in Wimbledon und New York jeweils in drei Sätzen ausgeschaltet.

Der Verlierer des Tages hiess Novak Djokovic. Der Serbe fand gegen das Serve-and-Volley-Spiel des Franzosen Michael Llodra kein Rezept. Der Titelverteidiger verabschiedete sich mit einer Zweisatzniederlage (6:7, 2:6) aus dem Turnier.

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