Im Duell der Meister der vergangenen drei Saisons setzte sich Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen gegen GC Amicitia 35:26 durch.

Verfolger Wacker Thun gewann in der 11. NLA-Runde gegen Cupsieger Pfadi Winterthur 29:19.

Nach 22 Minuten lagen die Kadetten gegen GC Amicitia erst 12:11 vorne -- acht der elf Tore der Gäste erzielte der Internationale Daniel Fellmann (total 9). Danach zogen die Schaffhauser davon, zur Pause führten sie bereits 18:12. Für die 18 Treffer in den ersten 30 Minuten benötigten die Gastgeber bloss 24 Angriffe. Danach liessen die Kadetten, bei denen jeder Feldspieler mindestens einmal traf, nichts mehr anbrennen. Erfolgreichster Werfer der Schaffhauser war Jan Filip mit neun Toren.

Das drei Punkte hinter den Kadetten liegende Wacker feierte gegen Pfadi den fünften Sieg in Serie und blieb zum achten Mal hintereinander ungeschlagen. Nach ausgeglichenen ersten 15 Minuten (4:4) setzte sich das Heimteam auf 9:4 (19.) ab, wobei es das 5:4 und 6:4 in Unterzahl schoss. Beim Stand von 4:4 hatte der starke Thuner Goalie Marc Winkler, dem 18 Paraden gelangen, einen Penalty von Marco Kurth abgewehrt. Nach einer weiteren Tor-Serie der Berner Oberländer vom 12:6 (25.) zum 15:6 (28.) - sämtliche vier Treffer erzielte Sandro Badertscher per Siebenmeter - war die Partie vorentschieden. Auch die übrigen vier Penaltys verwertete Badertscher sicher; total reüssierte er zehnmal, womit er zum besten Skorer der Begegnung avancierte. Sämtliche zwölf Thuner Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein.

Suhr Aarau kam gegen St. Otmar St. Gallen mit 35:33 zum ersten Heimsieg der Saison. Die Erleichterung war dementsprechend gross. Björn Navarin und Mark Schelbert reüssierte je siebenmal für die Aargauer. Bei St. Otmar war Raphael Liniger gar zehnmal erfolgreich.

Nationalliga A, Qualifikation: Wacker Thun - Pfadi Winterthur 29:19 (15:6). Kadetten Schaffhausen - GC Amicitia Zürich 35:26 (18:12). Suhr Aarau - St. Otmar St. Gallen 35:33 (17:17).

Rangliste: 1. Kadetten Schaffhausen 11/21. 2. Wacker Thun 11/18. 3. Kriens-Luzern 10/15. 4. Pfadi Winterthur 10/12. 5. GC Amicitia Zürich 11/12. 6. BSV Bern Muri 10/11. 7. St. Otmar St. Gallen 11/10. 8. Lakers Stäfa 10/8. 9. RTV Basel 10/6 (265:291). 10. Fortitudo Gossau 10/6 (268:322). 11. Suhr Aarau 10/5. 12. Arbon 10/0.

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