Die Revanche für den im Frühling verlorenen Playoff-Final will Servette einfach nicht gelingen. Die Genfer verloren mit 0:2 auch das vierte Duell gegen Bern in dieser Saison.

Die Vorentscheidung fiel in den Minuten vor und nach der zweiten Pause. Zuerst brach der kanadische Verteidiger Joel Kwiatkowski mit dem dritten Saisontor den Bann (36.). Dann wischte Christian Dubé einen Abpraller zum 2:0 ins Tor (44.). Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der SC Bern den Vorsprung längst verdient: Die Berner agierten viel direkter und druckvoller. Servette bemühte sich zwar, kam aber trotz 32 Torschüssen (gegenüber 35 von Bern) kaum zu guten Möglichkeiten und machte so Marco Bührer den zweiten Shutout in dieser Saison nicht besonders schwierig.

Die beste Chance, die Partie in eine andere Bahn zu lenken, vergab das Team von Chris McSorley unmittelbar vor dem ersten Gegentor, als es während 94 Sekunden mit vier gegen drei Feldspielern Powerplay spielen konnte.

Genève-Servette - Bern 0:2 (0:0, 0:1, 0:1).

Les Vernets. - Zuschauer. - SR Massy/Reiber, Blatter/Küng. - Tor: 36. Kwiatkowski (Dubé, Krueger) 0:1. 44. Dubé (Gamache) 0:2. -- Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Park; Gardner.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Goran Bezina; Pothier, Mercier; Gobbi, Höhener; Vermeille; Toms, Park, Fritsche; Déruns, Savary, Salmelainen; Walsky, Trachsler, Flurin Randegger; Pivron, Berthon, Florian Conz; Barbero.

Bern: Bührer; Jobin, Philippe Furrer; Krueger, Kwiatkowski; Stettler, Beat Gerber; Eicher; Vigier, Dubé, Gamache; Neuenschwander, Martin Plüss, Rüthemann; Gardner, McLean, Scherwey; Vermin, Froidevaux, Reichert; Roland Gerber.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Rubin, Cadieux, Breitbach und Rivera, Bern ohne Roche, Berger, Dominic Meier und Hänni (alle verletzt). - Lattenschuss Dubé (16.). - Timeout Genèver-Servette (59.).

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