Am Sitz der Internationalen Hockey-Föderation (IIHF) in Zürich präsentierte Spengler-Cup-Chef Fredi Pargätzi das Top-Feld der 84. Auflage des Turniers (26. bis 31. Dezember) in Davos.

Der neue Modus mit sechs Teams hat Auswirkungen auf das Ticketing.

Der Spieldaten sind zwar fixiert, aber die Begegnungen sind nur am 1. Tag der sechstägigen Veranstaltung bekannt: Genève-Servette, das erstmals eine Einladung erhielt, trifft in der Gruppe "Torriani" auf den russischen Spitzenklub SKA St. Petersburg. Der HCD startet in der Gruppe "Cattini" gegen Spartak Moskau.

Im weiteren Verlauf spielen die ersten Verlierer oder Sieger im jeweiligen Pool gegen Sparta Prag (Torriani) und das von Mark Messier gecoachte Team Canada (Cattini). Die besten zwei Equipen der Vorrunde sind für die Halbfinals gesetzt; die restlichen Mannschaften ermitteln übers Kreuz in "Pre-Semifinals" die übrigen Plätze in den Top 4.

Nach der Vorrunde scheidet kein Teilnehmer frühzeitig aus. Wie sich die Neuerungen im Zuschauersektor auswirken, ist unklar. Peter Bätschi, der im OK für die Finanzen und das Ticketing zuständig ist, stellte eine Verlagerung der Nachfrage fest: "Es gibt keinen Rush mehr auf einzelne Spiele. Die Leute bestellen eher kurzfristig."

Im Vorfeld des Turniers kommen die Zuschauer am 23. Dezember in den Genuss einer KHL-Partie in Davos. St. Petersburg "empfängt" Spartak. Wenige Tage später wird der "Russen-Zauber" am Spengler-Cup fortgesetzt. SKA steht für eine geballte Ladung Klasse und Rasse. Pargätzi geriet ins Schwärmen: "Das Team ist von den Namen her eigentlich eine NHL-Mannschaft."

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