Die Volleyballerinnen von Voléro Zürich starteten mit einer nicht unerwarteten Niederlage in die Gruppenphase der Champions League.

Bei Eczacibasi Istanbul unterlag der Schweizer Meister 1:3.

Für Voléro begann das diesjährige Europacup-Abenteuer äusserst verheissungsvoll. Zur Überraschung der 1100 türkischen Fans gerieten die Zürcherinnen im ersten Durchgang nie in Rückstand und zeigten Nervenstärke. Nach 27 Minuten verwertete die ukrainische Passeuse Mariia Tabunscic den ersten Satzball zum 25:22 souverän.

Nach der starken Vorstellung im Startsatz lief bei Voléro im nachfolgenden Umgang zunächst nicht mehr viel zusammen. Schnell führte Eczacibasi dank merklich verbessertem Servicespiel mit bis zu zehn Punkten Vorsprung. Der 27-fache türkische Meister schaffte den Satzausgleich (25:20), nachdem Voléro nochmals bis auf 18:19 herangekommen war.

Im dritten Umgang vermochte Voléro nach erneut verschlafener Startphase keine Aufholjagd zu starten. 9:25 aus Sicht der Zürcherinnen lautete letztlich das klare Verdikt. Obschon die Equipe von Trainerin Svetlana Ilic im vierten Satz wieder deutlich besser mit dem favorisierten Heimteam mithalten konnte, war die Niederlage für Voléro letztlich nicht mehr abzuwenden (19:25).

Schon nach der Gruppenauslosung war abzusehen, dass Eczacibasi mit dem italienischen Startrainer Lorenzo Micelli die Gruppe C wohl als Sieger abschliessen würde. Der 2. Rang, der ebenfalls zum Vorstoss in die K.o.-Runde berechtigt, sollte für Voléro jedoch ein machbares Unterfangen darstellen. Wegweisend sind die nächsten beiden Heimspiele gegen den französischen Vertreter Mulhouse (1. Dezember) und gegen den spanischen Meister La Laguna (8. Dezember).

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