Beim Bob-Weltcup in Whistler hat der einzige Schweizer Steuermann Gregor Baumann in der Nacht auf Sonntag auf das Vierer-Rennen verzichtet.

Der Toggenburger erklärte Forfait, weil er auf der umstrittenen Hochgeschwindigkeits-Bahn wegen eines Fahrfehlers im Abschlusstraining gestürzt war. Wie der Schweizer Sportchef Sepp Plozza aus dem Westen Kanadas übermittelt, seien die Team-Mitglieder wohlauf. Trotzdem wurden Baumann und sein Anschieber Armin Batali zu genaueren Abklärungen in ein Spital gebracht. Beim Piloten ergab der medizinische Untersuch eine Überdehnung von Bändern in der einen Schulter. Batali zog sich "lediglich" Schürfungen zu. Die beiden durften das Spital bald verlassen. Thomas Küttner und Patrick Blöchliger, die ebenfalls vom Sturz betroffen waren, sind unverletzt.

Gregor Baumann hatte in der Nacht auf Freitag mit dem Zweierbob den 10. Rang erreicht. Sportchef Plozza zeigte sich mit jenem Auftritt recht zufrieden. Mit dem grossen Schlitten ist eine erste Standortbestimmung vertagt worden.

Der Sieg im Vierer ging an Steven Holcomb. Der Amerikaner konnte in Whistler neun Monate nach der Eroberung von Olympia-Gold nachdoppeln. Hinter Holcomb folgten drei deutsche Mannschaften, wobei Maximilian Arndt seine höher eingestuften Landsleute Manuel Machata (am Freitag bei seinem Weltcup-Debüt Sieger im Zweier) und Karl Angerer in die Schranken wies.

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