Die Schweizer Lagenstaffel der Frauen vermochte am dritten Tag der Kurzbahn-Europameisterschaften in Eindhoven (Ho) mit zwei nationalen Rekorden und Rang 6 zu überzeugen.

Melanie Schweiger schwamm über 100 m Delfin eine weitere Schweizer Bestleistung.

Laurence Fedrigo, Stéphanie Spahn, Melanie Schweiger und Laura Noccioli verbesserten im Vorlauf den 2008 in Rijeka aufgestellten nationalen Rekord um 68 Hundertstel auf 1:52,09 und qualifizierten sich als Siebente für den Final. In diesem steigerte sich das Quartett auf 1:51,25, was für den 6. Platz reichte. So gut waren die Schweizerinnen an Kurzbahn-EM in der Lagenstaffel erst einmal klassiert - 1998 in Sheffield.

Schweiger unterstrich mit ihrem dritten Schweizer Rekord an diesen Titelkämpfen, in welch ausgezeichneter Verfassung sie sich befindet. Mit 59,03 im Vorlauf über 100 m Delfin war die Athletin des SV Baar um 31 Hundertstel schneller als Laetitia Perez im März 2009. Im Halbfinal musste sie sich dann allerdings mit 59,65 begnügen. Dies war insofern bitter, als 59,10 für den Final-Einzug gereicht hätten. So beendete Schweiger den Wettkampf im 13. Rang.

Stéphanie Spahn erreichte über 100 m Brust mit 1:08,90 als 15. der Vorläufe ebenfalls die Halbfinals. Auch die 19-jährige Zürcherin konnte sich am Nachmittag nicht steigern; die 1:09,01 bedeuteten Platz 15.

Die Königsdisziplin 100 m Crawl entschied bei den Männern der Russe Danila Isotow (46,56) vor seinem Landsmann Jewgeni Lagunow (46,60) und dem Italiener Luca Dotto (47,09) für sich.

Die Ungarin Evelyn Verraszto bestieg bereits zum zweiten Mal im Schwimmstadion "Pieter van den Hoogenband" das oberste Podest; nach dem Sieg über 200 m Lagen war sie auch über die halbe Distanz nicht zu bezwingen. Die Kroatin Sanja Jovanovic feierte über 50 m Rücken den vierten EM-Titel in Serie im 25-m-Becken. Der italienische Star Federica Pellegrini, Olympiasiegerin über 200 m Crawl, gab über 400 m Crawl wegen Angstzuständen auf.

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