Gastgeber China hat am Schlusstag der 16. Asienspielen in Guangzhou seinen Gold-Rekord auf 199 gesteigert, aber die magische Zahl von 200 Siegen verpasst.

In den fünf Entscheidungen des Schlusstages triumphierte das Reich der Mitte nur noch im Frauen-Volleyball durch ein 3:2 gegen Südkorea und im Marathon in 2:25:00 Stunden durch die Olympiadritte Zhou Chunxin.

Mit 199 Goldmedaillen siegte China bei den zweiwöchigen Titelkämpfen in der Medaillenwertung klar vor Südkorea (76) und Japan (48), das als Verlierer von Guangzhou gilt. Dahinter folgten Iran (20) und Kasachstan (18) noch vor Indien (14). 36 der 45 teilnehmenden Länder gewannen Medaillen.

China, das seine 20 Jahre alte Rekord-Bilanz (183 Siege) deutlich steigerte, gewann zum sechsten Mal in Folge mehr als 100 Goldmedaillen. Zuletzt hatte die Volksrepublik 2006 in Doha/Katar 165mal vorne gelegen.

Star der Spiele war Chinas auferstandener Held Liu Xiang (27), der zwei Jahre nach seinem verletzungsbedingten Karriereknick 2008 in Peking in glänzenden 13,09 Sekunden über 110 m Hürden siegte. Er gewann in den 47 Entscheidungen der Leichtathletik eine der 13 chinesischen Goldmedaillen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel