Im zweitletzten Gruppenspiel der Europa League trifft der bereits ausgeschiedene Challenge-League-Klub Lausanne auf den vorzeitig qualifizierten ZSKA Moskau. Die Partie beginnt um 19 Uhr.

Lausanne-Sport hätte am Mittwochmorgen aus Genf abfliegen sollen. Doch der Flug wurde wegen starker Schneefälle gestrichen, der Flughafen Genf-Cointrin sogar geschlossen. Trainer Martin Rueda musste mit seinem Team mit dem Zug nach Zürich fahren, wo der Abflug erst am Abend erfolgte. Um 20.30 Uhr fand das Boarding statt, doch erst um 22.30 Uhr konnte die Maschine dann tatsächlich starten. In der russischen Hauptstadt landeten Rueda und Co. in den frühen Morgenstunden.

Keine idealen Voraussetzungen für die Waadtländer, die bei erwarteten minus 20 Grad Celsius und ohne Training in der Chimki-Arena nichts zu verlieren haben. Der ZSKA Moskau, der am letzten Sonntag die russische Meisterschaft auf Platz 2 hinter Zenit St. Petersburg beendete, ist bereits für die Sechzehntelfinals der Europa League qualifiziert.

Ein weiterer Erfolg fehlt dem nach sechs Spielen noch ungeschlagenen Team von Leonid Sluzki, um als Gruppensieger festzustehen und in der nächsten Runde einen Zweitplatzierten einer anderen EL-Gruppe oder einen Gruppendritten aus der Champions League zugelost zu bekommen. Nicht zur Verfügung steht ihm Stürmer Seydou Doumbia. Der ehemalige YB-Topskorer kann wegen einer Oberschenkelverletzung bis Ende Jahr nicht mehr spielen.

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