In der NHL hat sich der Schweizer Nationalverteidiger Yannick Weber in der Nacht auf Freitag in den Vordergrund gespielt.

Bei Montreals 5:1-Auswärtssieg gegen die New Jersey Devils wartete er mit einer guten Defensiv-Leistung und einem Assist auf. Den Skorerpunkt durfte der Berner beim 4:0 in der 29. Minute verbuchen, als in einem Powerplay der Canadiens der gegnerische Goalie Mike McKenna seinen Weitschuss nicht festhalten konnte und Scott Gomez den Abpraller verwertete.

Weber verliess das Eis nach etwas mehr als 17 Minuten Einsatzzeit mit einer ausgeglichenen Bilanz. Er avancierte im Prudential Center von Newark gar zum Spieler mit den meisten Torschüssen (6).

Montreal war bereits nach elf Sekunden durch Brian Gionta in Führung gegangen. Als Lars Eller in der 2. Minute nachdoppelte, kam es bei den Gastgebern ungewöhnlich früh zu einem Goalie-Wechsel. Der Schwede Johan Hedberg wurde nach nur einer Parade durch Mike McKenna ersetzt. Diese Massnahme sollte allerdings keine positiven Auswirkungen auf den Auftritt der Devils haben. Bis Spielmitte gerieten sie mit 0:5 in Rücklage, sie leisteten wenig Gegenwehr. Während New Jersey in der Eastern Conference im Tabellenkeller steckt, führen die Canadiens die Northeast Division an.

Im Dauerhoch befindet sich Pittsburgh. Die Penguins feierten mit dem 3:2 gegen die Atlanta Thrashers den achten Sieg in Serie. Alle drei Tore erzielte der kanadische Superstar Sidney Crosby. "Sid the Kid" machte zwischen der 8. und der 31. Minute aus dem 0:1 ein 3:1 - dies bedeutete die Vorentscheidung.

In einem abwechslungsreichen New Yorker Derby mussten sich die Islanders (ohne den verletzten Mark Streit) den Rangers mit 5:6 beugen. Der Matchwinner der Gäste hiess Marian Gaborik. Der Slowake zeichnete für die letzten drei Treffer seines Teams verantwortlich.

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