Gregor Baumann konnte eine Woche nach seinem Trainingssturz in Whistler beim zweiten Weltcup-Rendez-Vous an den Start gehen, verpasste aber den Sprung in die Top Ten deutlich. In Calgary (Ka) fuhr er im Zweierbob auf Platz 12.

Am Ende fehlte dem Toggenburger Baumann zusammen mit Anschieber Thomas Küttner über eine halbe Sekunde, um wie eine Woche zuvor beim Weltcup-Auftakt auf der Olympia-Bahn von Whistler unter die besten zehn vorzustossen.

Der einzige Schweizer Fahrer im nur 16 Teams umfassenden Feld muss über diese Leistung jedoch nicht sonderlich enttäuscht sein. Es war erst sein dritter Einsatz im Weltcup, und sechs Tage zuvor hatte er sich bei einem Trainingssturz im Viererbob die Schulterbänder überdehnt.

Wie schon in Whistler feierten die Deutschen einen Doppelsieg. Nur wechselten ihre Top-Fahrer diesmal die Plätze. Der Sieg ging an Karl Angerer, der sich mit zwei Zehnteln Vorsprung auf Landsmann Manuel Machata durchsetzte. Zeitgleich mit Machata war der Monegasse Patrice Servelle klassiert.

Der 2. Platz Servelles ist eine grosse Überraschung. Er realisierte damit sein bestes Resultat. Sein bisheriger Rekord war ein 4. Rang bei den Weltmeisterschaften 2004 in Königssee. In Calgary fuhr Servelle im zweiten Durchgang sogar Bestzeit.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel