Der ZSC hat sich mit der nächsten Krise zu beschäftigen. Die sechstplatzierten Lions bezogen in Genf ein 0:5-Debakel.

Die Konkurrenz rund um den Trennstrich siegte. Fribourg (7.) setzte der Flut von schlechten Ergebnissen mit dem 5:1 gegen Biel ein Ende. Lugano (10.) deklassierte mit den SCL Tigers die Nummer 5 der NLA 5:0.

Zug stand als einziger Vertreter der Top 3 im Einsatz. Die Innerschweizer verspielten gegen Rapperswil-Jona eine 2:0-Führung und unterlagen dem Vorletzten 3:4 nach Penaltyschiessen. Drei von vier Ostschweizern verwerteten im Shootout.

Genf fand auf dem schnellstmöglichen Weg zurück zur Normalform. Drei Tage nach dem Debakel in Langnau (0:5 nach dem Startdrittel) stürmten die Romands gegen die schwer enttäuschenden ZSC Lions zu einem problemlosen 4:0-Erfolg. Bezina, Breitbach, Savary und Déruns sorgten bis zur 35. Minute für klare Verhältnisse und die vierte Niederlage der Zürcher in Serie; die Lions sind in ihrer bislang missratenen Saison an einem neuen Tiefpunkt angelangt.

Den Exploit der 30. Runde produzierte Lugano. Die während Wochen mit Hohn und Spott übergossenen Tessiner spielten die chancenlosen SCL Tigers regelrecht an die "Curva Nord". Noch ehe sich die Emmentaler dem Ernst der Lage bewusst waren, führten die Südschweizer 3:0 (14.). Petteri Nummelin, der 38-jährige Verteidiger Luganos, war an jedem der ersten drei Tore beteiligt. Chris Bourque liess sich auf dem Weg zum Triumph gar vier Skorerpunkte gutschreiben.

Das gemeinsame Essen und eine Aussprache zwischen dem Team und Coach Serge Pelletier brachten den gewünschten Effekt: Gottéron setzte der Serie von sechs Pleiten ein Ende. Vor 6300 Zuschauern schuf Fribourg im zweiten Drittel innerhalb von sechs Minuten die entscheidende Differenz. Spätestens nach dem 0:3 spielte Biel nur noch eine marginale Rolle.

Resultate: Genève-Servette - ZSC Lions 5:0 (2:0, 2:0, 1:0). Fribourg - Biel 5:1 (0:0, 3:0, 2:1). Lugano - SCL Tigers 5:0 (3:0, 2:0, 0:0). Zug - Rapperswil-Jona Lakers 3:4 (2:0, 0:3, 1:0, 0:0) n.P.

Rangliste: 1. Kloten Flyers 29/66. 2. Davos 29/63. 3. Zug 29/59. 4. Bern 29/53. 5. SCL Tigers 30/45. 6. ZSC Lions 30/44. 7. Fribourg 29/43. 8. Genève-Servette 29/40. 9. Biel 30/33. 10. Lugano 29/32. 11. Rapperswil-Jona Lakers 30/30. 12. Ambri-Piotta 29/20.

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