Im Schlitteln hat sich Historisches ereignet. Die deutschen Frauen bejubelten in Winterberg auf einer ihrer Heim-Bahnen den 100. Weltcup-Sieg in Folge. Sie sind auf dieser Stufe seit November 1997 und einem Erfolg der Österreicherin Andrea Tagwerker ungeschlagen.

Die Ehre, als Jubiläums-Gewinnerin in die Geschichte einzugehen, wird Tatjana Hüfner zuteil. Die Olympiasiegerin triumphierte im Weltcup bereits zum 23. Mal. Sie setzte sich bei Schneefall überlegen vor ihrer Landsfrau Natalie Geisenberger durch. Ein Ende der deutschen Dominanz ist nicht absehbar.

Grund zur Freude hatte auch Martina Kocher. Die Bernerin, die dem deutschen Team angeschlossen ist und mit Hüfner oft das Hotelzimmer teilt, erreichte mit Rang 8 eines ihrer besten Weltcup-Resultate. Zum Saisonauftakt in Igls (Ö) war sie nicht über Position 14 hinausgekommen.

Der Bündner Gregory Carigiet konnte an der zweiten Station des laufenden Weltcups seine gute Leistung von Igls (8.) nicht bestätigen. Der 23-Jährige aus Chur musste sich in Winterberg mit Platz 15 begnügen. Carigiet ärgerte sich nach dem Rennen über einen groben Fahrfehler im unteren Teil des ersten Laufs. Im Final-Durchgang hatte er sich noch um vier Ränge verbessern können. An der Spitze feierte der Südtiroler Armin Zöggeler, der Olympiasieger von 2002 und 2006, seinen 50. Weltcup-Erfolg.

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