Für Andreas Küttel war der Arbeitstag in Engelberg schon nach der Qualifikation zu Ende.

Die Mimik sprach Bände. Andreas Küttel musste in der Qualifikation für das zweite Weltcup-Springen in Engelberg den nächsten Rückschlag einstecken. Der 31-jährige Einsiedler liess nur sieben Konkurrenten hinter sich, darunter seinen Landsmann Rémi Français.

Damit schied Küttel wie vor gut zwei Wochen in Lillehammer schon vor dem eigentlichen Wettkampf aus. In Engelberg war ihm das vor zwei Jahren schon einmal passiert. In jener Saison wars noch ein Ausreisser nach unten, dem mit dem WM-Titel in Liberec einer nach oben folgte.

Mittlerweile steckt Küttel in einem Dauertief, sein letzter Top-Ten-Platz liegt zwei Jahre zurück. Die Weltranglisten-Position 43 gibt die aktuelle Leistungsstärke ziemlich exakt wieder. Dass sich Küttel seit dem Frühjahr statt von Martin Künzle wieder vom langjährigen Vertrauensmann und Neo-Disziplinenchef Berni Schödler coachen lässt, hat bisher nicht den erhofften Effekt.

Am Sonntag wird Küttel in Engelberg erst gar nicht zur Qualifikation antreten. Er muss nun auf tieferer Stufe wieder Tritt fassen. Am 27. Dezember bestreitet Küttel auf der Titlis-Schanze ein Continental-Cup-Springen.

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