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Langärmlig ins Erstrunden-Aus: Köllerer unter- lag in 's-Hertogenbosch Hernandez 3:6, 2:6 © getty

Nach Wettunregelmäßigkeiten nehmen die Tennisorganisationen in Wimbledon offenbar zwölf Profis ins Visier - auch aus den Top 50.

London - Wegen des Verdachts auf Wettmanipulationen werden bis zu zwölf Tennisprofis, die beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon (22. Juni bis 5. Juli) an den Start gehen, verstärkt von den Tennisorganisationen beobachtet. Das berichtete die englische Tageszeitung "The Independent" am Donnerstag.

Aus dem Bericht geht hervor, dass die ATP die "schwarze Liste" basierend auf Partien erstellt habe, bei denen verdächtige Wettvorgänge zum Manipulationsverdacht führten. (Becker bravourös, Barrois kläglich)

Bei den Betroffenen soll es sich um Spieler unterschiedlicher Nationalitäten handeln, darunter auch Athleten aus den Top 50 der Welt.

Hohe Einsätze auf Hernandez

Die Sorgen wachsen, dass die Wettbetrüger, von denen die ATP zwei verdächtige Gruppen in Italien und Russland vermutet, nun das berühmteste Tennisturnier der Welt für ihre Zwecke missbrauchen könnten.

"Wenn so viel Geld in Wetten investiert wird, wäre es lächerlich zu glauben, dass kein Missbrauch betrieben wird", sagte eine nicht genannte "hochrangige Quelle" der Zeitung.

Die jüngsten Ermittlungen sollen laut des Berichts auf ein Erstrundenmatch beim ATP-Turnier im niederländischen 's-Hertogenbosch abzielen. (DATENCENTER: Ergebnisse aus 's-Hertogenbosch)

Dort wurden angeblich "ungewöhnliche" Einsätze auf den Spanier Oscar Hernandez gesetzt, der gegen den Österreicher Daniel Köllerer gewann.

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