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Roger Federer löste im Juli 2009 nach 46 Wochen Pause Rafael Nadal auf Platz 1 ab © getty

Der Australian-Open-Sieger thront nun die 268. Woche an der Spitze der Weltrangliste. Zum Sampras-Rekord fehlt nicht mehr viel.

München - Der weltbeste Tennisspieler Roger Federer ist nach seinem 16. Grand-Slam-Titel am Sonntag in Melbourne auch in der Weltrangliste weiter auf Rekordjagd 198715(DIASHOW: Das Finale Federer - Murray).

Der Schweizer steht mit Veröffentlichung des neuen Rankings am Montag nun insgesamt 268 Wochen an Position eins und zog damit mit dem US-Amerikaner Jimmy Connors gleich (DATENCENTER: Die ATP-Weltrangliste).

Nur Ivan Lendl mit 270 und Pete Sampras mit 286 Wochen liegen noch vor Federer.

Neuer Rekord im Juni?

Zum Rekord von Pete Sampras fehlen Federer noch 18 Wochen, die er unmittelbar nach den French Open am 7. Juni erreichen würde, sollte er bis dahin ununterbrochen an der Spitze stehen.

Den Rekord für die längste Zeit ohne Pause als Nummer eins hat er mit 237 Wochen bereits inne. Hier liegt Federer deutlich vor Connors (160 Wochen) und Lendl (157) und Sampras (102).

Nadal verliert zwei Plätze

Großer Verlierer nach den Australian Open war der gescheiterte Titelverteidiger Rafael Nadal, der wegen einer Knieverletzung bereits im Viertelfinale aufgeben musste. Der Spanier fiel mit 7670 Punkten von zweiten auf den vierten Platz zurück.

Neuer Zweiter hinter Federer (11.350) ist Novak Djokovic (Serbien/8310) vor dem unterlegenen Melbourne-Finalisten Andy Murray (Großbritannien/7800).

Haas hält Rang 17

Den größten Sprung unter den Top 20 machte Halbfinalist Marin Cilic aus Kroatien, der vom 14. auf den 10. Platz kletterte.

Bester Deutscher bleibt Tommy Haas (Sarasota-USA), der seinen 17. Platz hielt. Insgesamt stehen nun elf deutsche Profis unter den besten 100 196926(DIASHOW: Bilder der 2. Woche).

Chinesin machen Boden gut

Bei den Damen baute Melbourne-Siegerin Serena Williams (USA) ihren Vorsprung an der Spitze vor Dinara Safina aus Russland weiter aus, neue Dritte ist die Dänin Caroline Wozniacki.

Den größten Sprung machten die Chinesinnen Li Na (von 17 auf 10) und Zheng Jie (35 auf 20), die beide im Halbfinale der Australian Open standen.

Die Berlinerin Sabine Lisicki ist als 25. beste von sieben deutschen Spielerinnen unter den Top 100.

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