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Andrea Petkovic gewann in ihrer bisherigen Karriere zwei WTA-Turniere © getty

Die deutsche Tennis-Hoffnung beendet das Jahr auf Rang zehn und träumt von Haas. Ihr Trainer macht ein unmoralisches Angebot.

Darmstadt - Andrea Petkovic fiebert bereits den Olympischen Spielen 2012 in London und einem möglichen Mixed mit Tommy Haas entgegen.

"Olympia war schon immer ein Kindheitstraum. Ich freue mich schon unheimlich darauf und bin aufgeregt", sagte die Weltranglistenzehnte am Mittwoch in Darmstadt.

"Tommy Haas wäre mein Wunschpartner. Ich habe ihn in Wimbledon beobachtet. Er arbeitet so unglaublich hart. Da kann ich mich mit ihm identifizieren."

Demnächst will Petkovic Haas anrufen, um ihn von ihrem Plan zu informieren.

"Noch sechs, sieben Jahre spielen"

Die Entscheidung, trotz eines Meniskuseinrisses im rechten Knie am Saisonende noch einige Turniere zu bestreiten, bereut Petkovic nicht.

Allerdings will die 24-Jährige in Zukunft mehr auf ihre Gesundheit achten.

"Ich werde mehr in mich hineinhorchen. Ich werde nicht noch länger als sechs, sieben Jahre spielen. Wenn die Gesundheit nicht mehr mitmacht, vielleicht noch weniger", sagte die Fed-Cup-Spielerin.

Petkovic will eigene Entscheidungen treffen

Obwohl ihr in der neuen Saison in Jörg Fischer der Steffi-Graf-Berater zur Seite steht, will Einser-Abiturientin Petkovic weiter ihre eigenen Entscheidungen treffen.

Einzig Steffi Graf höchstpersönlich könnte den selbsternannten "Sturkopf" beeinflussen.

"Bei ihr hätte ich das Gefühl, dass sie durch die gleichen Sachen durchgegangen ist wie ich. Nur noch krasser", erklärte Petkovic, die am 25. Dezember 2011 Richtung Australien aufbrechen wird.

Vor den Australian Open (16. bis 29. Januar 2012) bestreitet sie noch die Turniere in Brisbane und Sydney. (NEWSCENTER: Alles zum Tennis)

Trainer Popovic träumt von großen Titeln

Seit vergangenen Montag ist Petkovic wieder im Training.

Den größten Teil der Vorbereitung wird sie wie bereits im letzten Jahr in der Akademie der beiden ehemaligen Davis-Cup-Spieler Rainer Schüttler und Alexander Waske in Offenbach absolvieren.

Ihr Trainer Petar Popovic traut "Petko" 2012 den großen Wurf zu: "Nächstes Jahr kann sie große Titel gewinnen. Sie hat viel Erfahrung gesammelt und großes Matches bestritten", sagte der Serbe und versprach, bei einem Grand-Slam-Sieg seines Schützlings nackt den "Petko"-Dance zu tanzen.

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