Görges und Beck meistern Hürden - Aus für Lisicki
München - Fed-Cup-Spielerin Julia Görges und Qualifikantin Annika Beck haben das Achtelfinale des WTA-Turniers in Luxemburg erreicht. ( DATENCENTER: WTA-Weltrangliste)
Eine erneute Enttäuschung erlebte dagegen Sabine Lisicki. Die Berlinerin unterlag der Belgierin Kirsten Flipkens nach 1:50 Stunden mit 6:3, 3:6, 1:6. Lisicki ist in ihren letzten sechs Turnieren nie über die zweite Runde hinausgekommen, viermal scheiterte sie in ihrem Auftaktmatch.
Die an Nummer zwei gesetzte Görges gewann in der ersten Runde der mit 220.000 Dollar dotierten Hartplatzveranstaltung mit 6:2, 6:1 gegen Silvia Soler-Espinosa (Spanien).
In der Runde der letzten 16 trifft Görges nun auf die Rumänin Monica Niculescu.
Beck kämpft sich durch
Zuvor war Annika Beck (Bonn) nach einem Kraftakt ins Achtelfinale eingezogen. Die 18 Jahre alte Qualifikantin rang nach 2:45 Stunden die Tschechin Barbora Zahlavova Strycova mit 5:7, 7:6 (7:2), 6:2 nieder und trifft nun auf Lucie Hradecka, eine weitere Tschechin.
Malek verliert Auftakt
Für Qualifikantin Tatjana Malek (Bad Saulgau) war das Turnier dagegen bereits nach dem Auftaktmatch beendet. Die 25-Jährige scheiterte mit 6:7 (3:7), 1:6 an der Spanierin Lourdes Dominguez Lino.
Mona Barthel (Bad Segeberg) hatte bereits am Montag das Achtelfinale erreicht.
Brands weiter
Beim ATP-Tour in Wien hat Daniel Brands (Deggendorf) das Achtelfinale erreicht. Der 25 Jahre alte Qualifikant bezwang nach 1:52 Stunden den Belgier Ruben Bemelmans mit 6:7 (5:7), 6:4, 6:3 und bekommt es nun mit dem topgesetzten Juan Martin del Potro aus Argentinien zu tun.
Der gebürtige Hamburger Tommy Haas (Nr. 3) steht bei der mit 550.000 Euro dotierten Veranstaltung dank eines Freiloses bereits in der Runde der letzten 16.
Berrer packt Koffer in Moskau
Der Stuttgarter Michael Berrer ist dagegen beim ATP-Turnier in Moskau bereits in der ersten Runde gescheitert.
Nach seiner erfolgreichen Qualifikation für das Hauptfeld unterlag der 32 Jahre alte Linkshänder dem Niederländer Igor Sijsling nach 92 Minuten mit 6:7 (7:9), 3:6.
Damit ist Benjamin Becker der einzig verbliebene Deutsche bei der mit 673.000 Dollar (umgerechnet etwa 519.000 Euro) dotierten Hallenveranstaltung. Vor Berrer war am Montag schon Björn Phau ausgeschieden.