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Nicolas Kiefer erreichte mit Platz vier seine höchste Weltranglistenplatzierung (2000) © getty

Nicolas Kiefer ist in der ersten Runde an einem deutschen Qualifikanten gescheitert, Phillipp Kohlschreiber ist eine weiter.

Monte Carlo - Qualifikant Andreas Beck aus Ravensburg hat Davis-Cup-Spieler Nicolas Kiefer beim ATP-Turnier in Monte Carlo im deutschen Duell gleich zum Auftakt aus dem Rennen geworfen.

Beck setzte sich nach zweieinhalb Stunden 1:6, 7:6 (7:1), 6:4 durch und fordert in der 2. Runde nun den an Nummer sechs gesetzten Franzosen Gilles Simon.

Beck und Kiefer standen sich bei dem Sandturnier erstmals gegenüber.

Im ersten Satz war der favorisierte Kiefer durch ruhiges und abwartendes Spiel noch der überlegene Mann und zwang Beck zu Fehlern.

Probleme mit dem Aufschlag

Danach kam der Linkshänder aber immer besser ins Spiel und profitierte auch von den schwachen Aufschlägen Kiefers.

Im dritten Satz gelang Beck das vorentscheidende Break zum 2:1.

Kohlschreiber weiter

Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber ist im Gegensatz zu Kiefer im Eiltempo in die Sandplatz-Saison gestartet.

Der Augsburger gewann sein Auftaktspiel in Monte Carlo mit 6:1, 6:3 gegen Ernests Gulbis aus Lettland und zog nach nur 62 Minuten in die zweite Runde ein.

Dort wartet jetzt der Spanier Fernando Verdasco als Nummer sieben der Setzliste auf ihn. Für Kohlschreibers Davis-Cup-Teamkollegen Rainer Schüttler ist das Turnier unterdessen beendet.

Kohlschreiber: "Ich bin im Kopf frischer"

Der Korbacher war beim 1:6, 4:6 gegen den an Nummer elf gesetzten Spanier Tommy Robredo in 70 Minuten chancenlos. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

"In Monte Carlo ist es immer ganz gut für mich gelaufen. Ich komme gerne hierhin", sagte Kohlschreiber, der den ersten Satz nach Breaks zum 1:0 und 3:0 in nur 22 Minuten für sich entschied.

Der zweite Durchgang war etwas ausgeglichener, doch schließlich verwertete Kohlschreiber den vierten Matchball zum Sieg.

Vorteil für Kohlschreiber?

"Meine Kondition ist gut. Ich habe in den vergangenen Wochen mehr Fitness-Training gemacht. Bei guter Kondition ist man auch im Kopf frischer", sagte Kohlschreiber, der bereits seit vergangenen Montag an der Cote d'Azur weilt.

Kohlschreiber hofft, dass sich die verbesserte Kondition gegen Verdasco auszahlt, dem er zuletzt in Indian Wells unterlag: "Ich hoffe, dass ich jetzt zulegen kann. Vielleicht ist es auch ein Vorteil, dass ich schon ein Spiel auf Sand bestritten habe."

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