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Andreas Beck feierte seinen größten Erfolg mit dem Viertelfinaleinzug in Halle 2008 © imago

Andreas Beck wirft die Nummer Sieben der Welt aus dem Turnier in Monte Carlo. Lisicki zieht in Charleston in Runde zwei ein.

Monte Carlo - Qualifikant Andreas Beck setzt beim ATP-Turnier in Monte Carlo seinen Siegeszug fort und steht im Fürstentum im Achtelfinale.

Der 23-Jährige sorgte in seinem Zweitrunden-Match gegen den 82 Plätze höher notierten Weltranglistensiebten Gilles Simon (Frankreich) nach 80 Minuten durch einen 7:5, 6:1-Erfolg für die bislang größte Überraschung der mit 2,75 Millionen Euro dotierten Veranstaltung.

n der Runde der besten 16 trifft Beck auf den Argentinier Juan Monaco, der in Runde zwei den an Nummer elf gesetzten Spanier Tommy Robredo 6:2, 6:4 bezwang.

Beck von sich selbst überrascht

Beck, der zum Auftakt schon das deutsche Duell mit Nicolas Kiefer für sich entschieden hatte (Qualifikant Beck wirft Kiefer raus) , war außer sich vor Freude:

"Es ist unglaublich. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass ich bei einem solchen Top-Turnier ins Achtelfinale kommen kann. Ich habe zum ersten Mal einen Spieler aus den Top Ten geschlagen und bin überwältigt von dem, was da passiert ist."

Im ersten Satz gelang dem Außenseiter nach mehreren Breaks auf beiden Seiten im elften Spiel der entscheidende Durchbruch. Beim Stand von 6:5 brachte Beck danach sein Aufschlagspiel und damit den Satz nach 52 Minuten nach Hause.

Der Linkshänder ("Vielleicht ein kleiner Vorteil, aber kein großer") nahm Simon noch drei weitere Mal den Aufschlag ab und verwandelte nach weiteren 28 Minuten Spielzeit den ersten Matchball.

Kohlschreiber gegen Verdasco

Neben Beck ist in Monaco von den deutschen Spielern noch Philipp Kohlschreiber im Turnier. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Der Düsseldorfer spielt am Mittwoch gegen den an Nummer sieben gesetzten Spanier Fernando Verdasco um den Achtelfinal-Einzug. Dagegen war außer Kiefer auch Rainer Schüttler schon in Runde eins gegen Monaco auf der Stecke geblieben.

Grönefeld raus, Malek setzt sich durch

Wie Beck hat auch Tatjana Malek beim WTA-Turnier in Barcelona als Qualifikantin das Achtelfinale erreicht. Die 21-Jährige aus Bad Saulgau gewann ihr Auftaktmatch gegen die Lokalmatadorin Nuria Llagostera Vives 6:3, 3:6, 6:1 und muss sich nun mit Stephanie Cohen-Aloro aus Frankreich messen.

Fed-Cup-Spielerin Anna-Lena Grönefeld scheiterte dagegen an gleicher Stelle in der ersten Runde. Die 23-Jährige aus Nordhorn unterlag beim mit 220.000 Dollar dotierten Sandplatzturnier der Französin Severine Bremond 6:7 (4:7), 2:6.

Lisicki in Runde zwei

Sabine Lisicki wiederum zog beim WTA-Turnier in Charleston/USA in die zweite Runde ein. Die an Nummer 16 gesetzte Berlinerin besiegte zum Auftakt des mit einer Million Dollar dotierten Wettbewerbs die Kanadierin Marie-Eve Pelletier mit 7:5, 6:4.

Als nächste Gegnerin erwartet die 19 Jahre alte deutsche Nummer eins die Qualifikantin Lenka Wienerova aus der Slowakei.

Als zweite deutsche Teilnehmerin beim Turnier im US-Bundesstaat South Carolina war Julia Schruff (Augsburg) bereits am Montag ausgeschieden. Sie unterlag der Österreicherin Tamira Paszek 5:7, 2:6.

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