Das vom Weltranglistenersten Roger Federer organisierte Benefizturnier und eine daraus resultierende rege Spendenbereitschaft während der Australian Open haben insgesamt 600.000 Dollar (rund 433.000 Euro) für die Erdbebenopfer in Haiti eingebracht.

Das gaben Turnier-Offizielle am Sonntag nach dem vom Federer gegen den Briten Andy Murray gewonnenen Herrenfinale in Melbourne bekannt.

Federer hatte die Stars am Samstag vor Turnierbeginn per SMS zusammengerufen. 24 Stunden später stand er mit anderen Topstars in der Rod Laver Arena auf dem Platz und spielte ein Showmatch vor 17..000 Zuschauern.

"Ich dachte mir, wir müssten irgend etwas für die Menschen auf Haiti tun", hatte der Schweizer gesagt.

Rafael Nadal, Novak Djokovic, Andy Roddick, Kim Clijsters und Serena Williams, Lleyton Hewitt und Samantha Stosur nahmen an dem Charitymatch teil.

Alle trugen auf dem Court Mikrofone, sie kommentierten ihre Schläge und unterhielten die Fans mit Witzen und bissigen Kommentaren. Die Zuschauer zahlten zehn australische Dollar (6,50 Euro) Eintritt.

Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf betrugen rund 123.000 Dollar. Mehrere Spieler versteigerten ihre Schläger, was noch einmal 38.000 Dollar einbrachte.

Zudem gaben die ATP- und die WTA-Tour, der Weltverband ITF sowie das Grand-Slam-Komitee gemeinsam mehrere hunderttausend Dollar dazu. In der Summe ergab dies 600.000 Dollar.

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