Der einst beste Tennisspieler der Welt ist Opfer von Langfingern geworden.

Pete Sampras beklagt nach einem Einbruch in ein Lagerhaus in Los Angeles den Verlust nahezu sämtlicher Pokale und Trophäen aus seiner Karriere.

"Ich bin niemand, der sich regelmäßig seine Pokale anschauen muss", sagte Sampras im Gespräch mit der "Los Angeles Times": "Aber meine Kinder haben mich nie live spielen sehen, und ich wollte, dass sie wenigstens meine Trophäen sehen können."

Sohn Christian ist acht Jahre alt, er kam wenige Wochen nach dem letzten US-Open-Sieg seines Vaters im November 2002 zur Welt. Sein kleiner Bruder Ryan ist drei Jahre jünger.

Neben den vielen Trophäen sind bei dem Diebstahl vor drei Wochen auch Zeitungsartikel, Magazine mit Sampras auf dem Titel sowie Tickets, Programmhefte von den großen Turnieren und eine von Carlos Santana handsignierte Gitarre verschwunden.

"Es ist, als habe sich plötzlich mein ganzes Leben als Tennisspieler in Luft aufgelöst", sagte Sampras. Für ihn seien die Erinnerungsstücke von unschätzbarem ideellen Wert: "Deshalb mache ich die Sache jetzt auch öffentlich. Ich hoffe auf Hinweise und kann nur hoffen, dass nicht schon alles zerstört oder in irgendeinem Fluss versenkt wurde.

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